Bild: Susi Donner

 
 
 
 
Gelungen: Oktoberfest lockt über 5000 Gäste an..
 
Sonntagabend 18.30 Uhr. Ralf Hörger, Karl und Willi Meßmer und Dirigent Norbert Zanker gönnen sich eine ruhige Stunde, und träumen dabei schon von der Lindauer Wiesn 2012. „Mir ist da schon was eingefallen" oder „das könnten wir doch machen", sind Sätze, die gesprochen werden.
Es ist der letzte Abend des diesjährigen Oktoberfestes. Es regnet.

     Bild: Susi Donner

 
Aber das macht nun niemandem mehr etwas aus. An beiden vorangegangenen Tagen feierten die Besucher eine heiße Sommerparty. Und der Familientag am Sonntagnachmittag war ebenso ein voller Erfolg.
Über 5000 Menschen haben das Lindauer Oktoberfest in diesen drei Tagen besucht. „Man hat gar keinen Wegweiser gebraucht. Von überall her sind Frauen und Männer in Dirndl und Lederhosen zum Oktoberfest geströmt. Man musste ihnen einfach nur folgen", erzählt Zanker. „Und mir tun immer noch die leid, die wir nicht mehr rein lassen konnten, weil das Zelt einfach voll war", sagt Willi Meßmer voller Bedauern. „Und genau für die sei auch der Sonntagabend, dank der Sponsoren, ein richtiger Oktoberfestabend, mit Live-Band und dem gesamten kulinarischen Wiesn-Angebot. Eigentlich Willis Festwoche
„Willi Meßmer stellt seinen Grund und Boden und seine Obsthalle zur Verfügung, investiert jede Menge Herzblut in das Lindauer Oktoberfest und bringt sich mit vielen Ideen und seiner Arbeitskraft ein. Es ist im Prinzip Willis Festwoche, die heute zu Ende geht", sagt Hörger. Karl Meßmer stimmt ihm zu. „Wer lässt schon aus seiner neuen Obsthalle für ein Fest eine Wand raus sägen? Wer lässt sich in der Erntezeit sein Geschäft so durcheinander bringen?"
Sein Bruder Willi kann das erklären: „Vater und Mutter waren schon im Musikverein. Wir haben ihn schon in die Wiege gelegt bekommen.

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Der Musikverein liegt mir einfach am Herzen."
 
Karl Meßmer und Zanker schwärmen von der Helfermannschaft. Über hundert Leute aus Musikverein und Förderverein des Musikvereins haben das Oktoberfest gestemmt. „Die Zusammenarbeit von Jung und Alt ist unfassbar gut. Wir haben alle Register gezogen und ein harmonisches Zusammenspiel gezeigt", sagt Zanker, ganz Dirigent.
Auch die Nachbarn werden gelobt: „Sie identifizieren sich mit dem Fest. Entweder sie feiern mit oder sind sowieso eingespannt", sagt Karl Meßmer.
Ohne die Nachbarn gäbe es ein schlimmes Parkplatzproblem. Aber sie stellen Flächen und sogar Stromanschlüsse für die Beleuchtung zur Verfügung und alles verlaufe ganz entspannt. Abschließende Bilanz: Alles verlief gut. Die wenigen Aussetzer von alkoholisierten Besuchern, die es rund um das Fest gegeben hat, seien für so ein großes und schönes Fest verschwindend. Ralf Hörger hat das Schlusswort: "Das war eine geile Fete."
Susi Donner Lindauer Zeitung
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